Guthabenkonto-Gebühren

Jetzt vergleichenTeures oder günstiges Girokonto?
Entscheiden Sie selbst!

Die Guthabenkonto-Gebühren sind ein wichtiger Aspekt, wenn es darum geht, sich für ein Konto ohne Schufa zu entscheiden. Wir informieren Sie darüber, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und helfen Ihnen dabei, ein starkes Bankkonto mit günstigen Guthabenkonto-Gebühren zu finden.

Kontogebühren vergleichen und jährlich bis zu 120 € sparen

Ein Konto auf Guthabenbasis bietet zahlreiche Vorteile, wie zum Beispiel Schutz vor Überschuldung, eine einfache und transparente Kontoführung sowie die Tatsache, dass man das Girokonto selbst bei negativer Schufa eröffnen kann. Neben all diesen Vorzügen, gibt es auch einige Faktoren, die es bei Girokonten ohne Schufa zu beachten gilt. Vor allem was die Guthabenkonto-Gebühren angeht, lohnt sich ein direkter Vergleich der einzelnen Konten. Die Guthabenkonto-Gebühren unterscheiden sich von Bank zu Bank, dies zeigt schon das Ergebnis unseres Guthabenkonto-Vergleichs: Sparpotential bis zu 120 Euro pro Jahr!

Zum Guthabenkonto-Vergleich

Hier finden Sie die wichtigsten Kostenpunkte auf einen Blick:

Kontoeröffnung

Die Kosten für die Kontoeinrichtung werden häufig von der Bank getragen, sodass die Kontoeröffnung für Sie kostenlos ist – sozusagen als Willkommensgeschenk. Dies ist aber nicht immer der Fall, manche Anbieter von Guthabenkonten verlangen sehr wohl eine Ausstellungs- oder Aktivierungsgebühr. Mit der Aktivierungsgebühr wird der bürokratische Aufwand beglichen, der für Sie betrieben wird. Dazu gehört die Einrichtung des Kontos, die Produktion der Bankkarte sowie das Versenden der Vertragsunterlagen, der Karte und der PIN-Nummer.

Wie sehr sich die Guthabenkonto-Gebühren beim Eröffnen eines Kontos ohne Schufa unterscheiden, können Sie unserem Konto-Vergleich entnehmen.

Kontoführung

Unter Kontoführungsgebühren versteht man den Grundpreis, der monatlich oder jährlich für den Unterhalt des Kontos sowie der einzelnen Leistungen verlangt wird. Dabei sind in den Guthabenkonto-Gebühren bestimmte Services enthalten, die der Kunde beanspruchen kann ohne extra dafür aufkommen zu müssen. Mögliche Leistungen, die bereits durch die Grundgebühr gedeckt werden, sind beispielsweise:

  • Überweisungen / Daueraufträge
  • Abbuchungen
  • Einzahlungen / Auszahlungen
  • Bankkarte / Geldkarte
  • Kontoauszug
  • Umwandlung in ein Pfändungsschutzkonto

Wie bereits erwähnt, ist der Grundpreis bei einem Konto ohne Schufa oftmals etwas höher als bei einem klassischen Girokonto mit Dispokredit. Bei einem Konto ohne Dispositionskredit versuchen die Banken nämlich anderweitig Gewinn aus dem Konto zu schöpfen. Achten Sie daher unbedingt darauf, dass Sie ein Guthabenkonto (bei Sparkasse als Bürgerkonto erhältlich) zu guten Konditionen eröffnen.

Überweisungen

Eine Überweisung meint den Geldtransfer vom eigenen auf ein fremdes Girokonto. Überweisungen sind Teil des bargeldlosen Zahlungsverkehrs und zählen in Deutschland zu einem der häufigsten und beliebtesten Zahlungsmittel. Natürlich ist es auch mit einem Girokonto ohne Schufa möglich, Geld zu überweisen und zu empfangen. Der Geldbetrag wird entweder über einen Überweisungsbeleg oder beleglos via Onlinebanking überwiesen. Elektronische Überweisungen sind in der Regel kostenlos möglich.

Die Überweisungsgebühren können zwischen Inland und Ausland verschieden hoch ausfallen. Durch die Vereinheitlichung des Euro-Zahlungsverkehrsraums (SEPA) können bargeldlose Euro-Zahlungen innerhalb der EU-Staaten sowie nach Island, Liechtenstein, Norwegen, Monaco, Schweiz und San Marino genauso günstig und schnell wie herkömmliche Inlandsüberweisungen getätigt werden.

Bargeldauszahlung am Automaten

Ein Konto ohne Schufa ist ein vollwertiges Girokonto, sodass auch eine EC-Karte oder Prepaid Kreditkarte in diesem Kontomodell enthalten ist. Diese Bankkarten eigenen sich optimal, um Bargeld an einem Geldautomaten abzuheben. Doch gerade bei Bargeldabhebungen lauern oft versteckte Kosten! Banken verlangen nämlich hohe Gebühren, wenn man an einem Automaten einer fremden Bank Geld abhebt.

Bei manchen schufafreien Girokonten wird aufgrund einer unzureichenden Bonität keine vollwertige EC-Karte vergeben. Ist dies der Fall, gibt es in der Regel eine Kundenkarte, mit der Sie ebenfalls einen Geldautomaten bedienen können.

Wer auch im Ausland jederzeit auf sein Guthaben zugreifen möchte, ist mit einer Prepaid Kreditkarte bestens bedient, die meist von VISA oder MasterCard bereitgestellt wird. Hier gilt es die Gebühren für den Auslandseinsatz im Auge zu behalten!

Unser Tipp: Achten Sie darauf, dass Ihre Bank in einem Geldautomatenverbund (z.B. Cash Group oder CashPool) ist – so können Sie bei allen Automaten innerhalb des jeweiligen Verbundes kostenlos Bargeld beziehen.

Kartenprodukte: EC-Karte und Prepaid Kreditkarte

In den meisten Guthabenkonto-Angeboten ist eine EC-Karte oder eine Prepaid Kreditkarte enthalten. Sie erleichtern das bargeldlose Bezahlen und machen es möglich, jederzeit Bargeld am Geldautomaten abzuheben. Besonders die Zurverfügungstellung von Prepaid Kreditkarten bietet viele Vorteile: In der Regel handelt es sich um Karten von Visa oder MasterCard, mit denen man auch auf Reisen sicher und kostengünstig einkaufen kann.

Nutzen Sie Ihre Kreditkarte im Ausland, sollten Sie die Auslandseinsatzgebühr beachten. Auch Bargeldabhebungen können teuer werden. Werfen Sie hierzu einen Blick auf das Preis- und Leistungsverzeichnis Ihrer Bank.

Rücklastschriftgebühr
Kann eine Lastschrift nicht eingelöst werden, zum Beispiel mangels ausreichender Kontodeckung, werden die Bearbeitungskosten für den Vorgang mittels einer Rücklastschriftgebühr beglichen. Wie hoch diese ausfällt, können Sie im Preis- und Leistungsverzeichnis Ihres Anbieters nachlesen. Sollte es zu einer überhöhten Rücklastschriftgebühr für einen Giro-Vorgang kommen, setzen Sie sich bitte mit Ihrer Bank in Verbindung.
Pfändungsschutzkonto

Wer von einer Privatinsolvenz betroffen ist und eine Pfändung befürchtet, kann sein Girokonto in ein P-Konto umwandeln lassen. Die Umwandlung in ein P-Konto hat kostenlos zu erfolgen, schließlich ist es das Ziel vom Pfändungsschutz, Menschen nicht unters Existenzminimum rutschen zu lassen. Bei Pfändung und Privatinsolvenz fallen somit keine keine Guthabenkonto-Gebühren an.