Einlagensicherung in Deutschland: für jedes Konto ein Muss

Einlagensicherung in Deutschland bietet doppelten SchutzDoppelter Schutz für Ihr Geld:
Deutschland geht auf Nummer sicher

Bei deutschen Banken ist Ihr Geld sicher

Die Einlagensicherung in Deutschland garantiert einen maximalen Schutz von Geldanlagen. Angesichts der allgemeinen Wirtschaftslage, bei der Bankinsolvenzen an der Tagesordnung stehen, ist das Thema Einlagenschutz wichtiger denn je. Für Sie als Bankkunde hat es natürlich oberste Priorität, dass Ihr Geld sicher angelegt ist und Sie jederzeit Zugriff darauf haben. Dies wird in Deutschland durch die Einlagensicherung gewährleistet. Die Einlagensicherung in Deutschland dient dazu, Kundeneinlagen zu schützen – schließlich soll der Sparer keinen Schaden von etwaigen Bankpleiten nehmen.

Wie funktioniert die Einlagensicherung Deutschlands?

In Deutschland wird Ihr Vermögen gleich doppelt geschützt: Zum einen durch die gesetzliche Entschädigungseinrichtung zum anderen durch die freiwilligen Einlagensicherungsfonds. Sollte Ihre Bank tatsächlich in Schwierigkeiten geraten, gibt es für Sie als Verbraucher keinerlei Grund zur Sorge. Die gesetzliche Einlagensicherung greift in jedem Fall bis zu 100.000,00 Euro. Zusätzlich zahlen fast alle deutschen Banken in den sogenannten Einlagensicherungsfond der jeweiligen Bankengruppen ein, der Ihre Einlagen über die gesetzliche Grenze hinaus schützt. Diese Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes Deutscher Banken gehören zu den wichtigsten Schutzmechanismen, die garantieren, dass Kundengelder auch im Entschädigungsfall verfügbar sind. Meldet eine der Banken aus dem Bankverband Insolvenz an, übernimmt der Fond die Auszahlung aller Beträge, die nicht durch die gesetzliche Entschädigungseinrichtung gedeckt werden. Je nach Kapazität der Bank, unterscheidet sich die Höhe der Sicherungsgrenze von Institut zu Institut. Informieren Sie sich hier über die Sicherungsgrenze Ihrer Bank: Sicherungsgrenze abfragen

Was schützt die Einlagensicherung in Deutschland?

Schloss mit EuroscheinenDank der Deutschen Einlagensicherung ist Ihr Geld
auch im Ernstfall sicher

Durch die Einlagensicherung ist Ihr Erspartes in Millionenhöhe abgesichert. Doch welche Produkte werden im Entschädigungsfall von den Sicherungseinrichtungen geschützt? Im Grunde sind sämtliche Einlagen eines Bankkunden in der Einlagensicherung Deutschlands enthalten:

  • Einlagen auf dem Girokonto oder Sparbuch
  • Festgeldkonten
  • Sparbriefe
  • Tagesgeld
  • der Inhalt von angemieteten Schließfächern

Nicht geschützt werden hingegen Anlagen aus Wertpapiergeschäften sowie sämtliche Produkte, über die Inhaberpapiere (z.B. Inhaberschuldverschreibungen) vorliegen. Wertpapiere werden zwar von der Bank verwahrt, gehören aber dem jeweiligen Kunden, weshalb sie keine Kundeneinlage darstellen. Sollte es zu einer Insolvenz kommen, müssen Sie die Herausgabe der Papiere schriftlich bei Ihrer Bank beantragen.
Auch die Einlagen auf dem Konto ohne Schufa sind durch die Einlagensicherung in Deutschland geschützt.

Was bedeutet der Begriff „Moratorium“?

Strichmännchen mit Fragezeichen

Der Begriff „Moratorium“ wird häufig in Verbindung mit der Einlagensicherung in Deutschland gebraucht. Gerät eine Bank in Zahlungsschwierigkeiten, kann die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ein temporäres Moratorium über das Institut verhängen. Unter Moratorium versteht man im Finanzwesen ein Zahlungs- und Veräußerungsverbot, das die Bank daran hindert, Geld zu empfangen oder auszuzahlen. Es handelt sich hierbei um einen zeitlichen Aufschub, der dazu dient, eine Insolvenz und das damit einhergehende Risiko für die Wirtschaft abzuwehren. Während eines Moratoriums können Kunden keine Überweisungen tätigen oder empfangen. Die BaFin prüft binnen dieser Zeitspanne, ob das Kreditinstitut noch gerettet werden kann oder, ob ein Insolvenzverfahren eingeleitet werden muss. Die Kunden sind in dieser Zeit zu einem möglichst kooperativen Verhalten angehalten: Selbst wenn Sie kurzfristig keine Transaktionen durchführen können, sollten Sie Ihrer Bank die Chance geben, sich zu rehabilitieren. Sollte es tatsächlich zu einer Pleite kommen, besteht für Sparer und Anleger keine Gefahr: Machen Sie Ihren Entschädigungsanspruch geltend und berufen Sie sich auf die Einlagensicherung in Deutschland.